Wie wird man BuddhistIn?

BuddhistIn zu sein, ist zu einem grossen Teil eine Frage der persönlichen Lebensanschauung und der Sichtweise. Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten des Geistes und eine Einstellung der Selbst-verantwortung für sein Leben gehören z.B. dazu.

Formell beschliesst man in einem Zeremoniell, sich der zeitlosen Natur des eigenen Geistes zu öffnen, indem man Zuflucht zu den sogenannten drei Juwelen nimmt:

  • zum Ziel, Buddha, dem Zustand der Erleuchtung
  • zum Dharma, der Lehre, also dem Weg dorthin
  • zur Sangha, der Gemeinschaft der Praktizierenden, die einen unterstützt auf dem Weg (z.B. durch den Anschluss an eine buddhistische Gruppe)
  • im Diamantweg zusätzlich zum Lama, dem Lehrer, der den Weg zeigt, Schutz und Inspiration gibt.

Formell Zuflucht nehmen kann man bei Lamas, z.B. nach den Vorträgen von Lama Ole Nydahl. Dabei erhält man einen buddhistischen Namen.

Bei der Wahl einer buddhistischen Schule sollte man offen, aber kritisch sein - und sich vor allem ein eigenes Urteil bilden, indem man Kontakt zu verschiedenen Gruppen aufnimmt. Auch innerhalb ein und derselben buddhistischen Richtung betonen verschiedene Schulen verschiedene Gesichtspunkte von Buddhas Lehre und ziehen dadurch Menschen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten an. Insbesondere im Diamantweg und im Zen sollte man die buddhistischen Lehrer zunächst sorgfältig prüfen, damit sich später ein vertrauensvolles Verhältnis auf natürlicher Basis entwickeln kann.

 
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