Was kann Buddhas Lehre den westlichen Gesellschaften bieten?

«Wirksame Mittel, die zur unmittelbaren Erfahrung des Geistes führen», antwortet Lopön Tsechu Rinpoche, einer der erfahrensten Lehrer des tibetischen Buddhismus. Buddhas Lehre ist wie ein Diamant, der in seinem Wesen unveränderlich ist, aber doch in den Farben des Untergrundes strahlt, auf dem er liegt. So hat sich die Lehre den kulturellen Bedingungen der einzelnen Länder angepasst, ohne daß ihre Essenz dabei verloren ging. Zunächst wurden die Belehrungen 1500 Jahre lang in Indien übertragen und dann weitere 1000 Jahre in Tibet. Heute wird die Unbegrenztheit der Sicht und der Mittel bei den gut ausgebildeten und selbständigen Menschen des Westens deutlicher als je zuvor.

Besonders interessant für die westliche Welt ist, daß die Karma Kagyü Schule auch einen Weg für Laien und Verwirklicher lehrt, der auf die Entwicklung von Klarheit und Selbständigkeit in der heutigen Welt zielt (Diamantweg-Buddhismus). Inhaltlich steht er auf drei Säulen: überprüfbares, dogmenfreies Wissen, Meditation und Mittel zum Festigen der erreichten Bewusstseinsebenen. So macht der Diamantweg die wirksamsten Mittel Buddhas der modernen Welt zugänglich. Er hilft, den eigenen inneren Reichtum zum Besten aller Wesen zu entdeckenn und zu entfalten.

 
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